{"id":92,"date":"2008-04-01T20:13:17","date_gmt":"2008-04-01T19:13:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/2008\/04\/01\/live-von-der-hcm-7-konferenz-tag-2\/"},"modified":"2008-04-01T20:16:59","modified_gmt":"2008-04-01T19:16:59","slug":"live-von-der-hcm-7-konferenz-tag-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/2008\/04\/01\/live-von-der-hcm-7-konferenz-tag-2\/","title":{"rendered":"Live von der HCM 7 Konferenz: Tag 2"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4864.JPG\" title=\"2_bild1.jpg\"><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4864.JPG\" alt=\"2_bild1.jpg\" border=\"0\" height=\"225\" width=\"300\" \/><\/p>\n<p><\/a>Die Salzburger Berge sind heute leider hinter den Wolken versteckt; das Wetter ist wesentlich schlechter geworden&#8230; aber immerhin f\u00e4llt es da dann leichter, den ganzen Tag drinnen zu sitzen und sich Vortr\u00e4ge anzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4856.JPG\" title=\"2_bild2.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4856.JPG\" alt=\"2_bild2.jpg\" align=\"right\" border=\"0\" height=\"225\" width=\"300\" \/><\/a>Auch am zweiten Tag fing es interessant an. <strong>Allessandra Celletti<\/strong> (Universit\u00e4t Rom) sprach \u00fcber <em>&#8222;Periodic and Quasi-Periodic Attractors&#8220; (Periodische und Quasiperiodische Attraktoren).<\/em> Der Votrag selbst war eher mathematisch und sehr technisch; Motivation dieser Arbeit war die Untersuchung sg. &#8222;Spin-Orbit Resonanzen&#8220;. Diese treten dann auf, wenn die Umlaufzeit eines Himmelsk\u00f6rpers und seine Rotationsdauer in einem ganzzahligen Verh\u00e4ltnis stehen. Der Mond beispielsweise ist in einer 1:1 Spin-Orbit Resonanz: in der Zeit, in der er sich einmal um die Erde bewegt, dreht er sich auch einmal um sich selbst. Merkur ist einer 3:2 Spin-Orbit Resonanz und auch bei anderen Himmelsk\u00f6rpern lohnt sich eine Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Umlaufzeit und Rotationsdauer. Dadurch kann man n\u00e4mlich weitere Informationen \u00fcber die Massenverteilung in den Himmelsk\u00f6rpern erhalten. Das ist z.B. besonders interessant bei den Saturnmonden Titan und Enceladus. Aktuelle Daten der Raumsonde Cassini lassen n\u00e4mlich vermuten, dass sich unter der Oberfl\u00e4che dieser Monde Wasserozeane befinden. Solche Hypothesen kann man durch eine Untersuchung der Rotationsdauer best\u00e4tigen oder widerlegen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4857.JPG\" title=\"2_bild3.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4857.JPG\" alt=\"2_bild3.jpg\" align=\"right\" border=\"0\" height=\"225\" width=\"300\" \/><\/a>Weiter ging es mit einem sehr spannenden Vortrag von <strong>Jacques Laskar<\/strong> (IMCEE Paris, Frankreich). Sein Thema lautete <em>&#8222;Chaotic Diffusion in the Solar System&#8220; (Chaotische Diffusion im Sonnensystem)<\/em> und behandelte verschiedene Aspekte des Chaos in unserem Sonnensystems. Er berechnete unter anderem die Schwankung der Erdachse im Laufe der Zeit (und zeigte, dass diese nur aufgrund der Anwesenheit des Mondes nicht chaotisch abl\u00e4uft) und die daraus resultierende Sonneneinstrahlung. Diese Daten wurden benutzt, um die Definition der Erdzeitalter des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neogen\" target=\"_blank\">Neogens<\/a> zu kallibrieren. Es wird im Moment daran gearbeitet, diese Kalibrierung bis zum Anfang des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal\u00c3\u00a4ogen\" target=\"_blank\">Pal\u00e4ogens<\/a> auszuweiten (das reicht immerhin bis zur Zeit der Dinosaurier zur\u00fcck). Das Problem dabei ist, dass die Berechnungen nat\u00fcrlich extrem genau sein m\u00fcssen. Und genau das ist bei chaotischen Systemen sehr schwierig. Und unser Sonnensystem &#8211; obwohl alles auf den ersten Blick sehr ordentlich aussieht &#8211; hat durchaus einiges an Chaos zu bieten. Laskar zeigte zum Beispiel, dass die M\u00f6glichkeit besteht, das in ferner Zukunft eventuell Merkur eine so gro\u00dfe Exzentrizit\u00e4t entwickelt, dass er mit der Venus kollidiert! Seine aktuellen Arbeiten zeigten auch, dass es f\u00fcr solche hochgenauen Rechnungen sehr wichtig ist, die allgemeine Relativit\u00e4tstheorie zu ber\u00fccksichtigen und nicht nur mit der Newtonschen Gravitationstheorie zu rechnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4858.JPG\" title=\"2_bild4.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4858.JPG\" alt=\"2_bild4.jpg\" align=\"right\" border=\"0\" height=\"225\" width=\"300\" \/><\/a>Nach der Kaffeepause ging es mit <strong>Klaus Strassmeier<\/strong> (Astrophysikalisches Institut Potsdam, Deutschland) weiter. Er berichtete von den Pl\u00e4nen, eine Sternwarte in der Antarktis zu bauen. In seinem Vortrag <em>&#8222;Exoplanetes: A science case for Antarctica?&#8220;<\/em> erkl\u00e4rte er die verschiedenen Vorteile, die die Antarktis als Standort f\u00fcr astronomische Beobachtungen bietet. Die Licht- und die Luftverschmutzung ist dort so gering, dass sie kaum messbar ist; der Nachthimmel ist extrem klar und vor allem ist die Nacht dort sehr lang! Der gro\u00dfe Nachteil bei anderen Sternwarten ist ja, dass man nach h\u00f6chstens einem halben Tag wieder aufh\u00f6ren muss zu beobachten &#8211; denn dann ist die Nacht zu Ende. In der Antarktis dauert die Nacht ein halbes Jahr lang! Und im Vergleich zu Satellitenmissionen ist es m\u00f6glich dort viel gr\u00f6\u00dfere Teleskope zu bauen und das f\u00fcr vergleichsweise wenig Geld. Durch ein dort stationiertes Teleskop ist es daher m\u00f6glich, Sterne sehr lange am St\u00fcck zu beobachten und diese Daten dann zu benutzen um nach m\u00f6glichen extrasolaren Planeten zu suchen. Deshalb wird dort im Moment bei der Forschungsstation Concordia das <em>ICE-T<\/em> gebaut &#8211; das <em>&#8222;International Concordia Explorer Telescope&#8220;<\/em>. Einige kleine Testteleskope sind bald dort &#8211; und auch das richtige, gro\u00dfe Teleskop ist hoffentlich bald fertiggestellt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4861.JPG\" title=\"2_bild5.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4861.JPG\" alt=\"2_bild5.jpg\" align=\"right\" border=\"0\" height=\"225\" width=\"300\" \/><\/a>Die letzten drei Vortr\u00e4ge des Vormittags besch\u00e4ftigten sich alle mit der Dynamik der Trojaner. Das sind Objekte, die sich auf der gleichen Bahn befinden, wie ein anderer, gr\u00f6\u00dferer Himmelsk\u00f6rper und zwar in den stabilen sg. &#8222;Lagrangepunkten&#8220; L4 und L5, die sich entlang der Bahn 60 Grad vor bzw. hinter dem gro\u00dfen Planeten befinden. In unserem Sonnensystem findet sich in den Lagrangepunkten von Jupiter die Gruppe der Trojanerasteroiden; auch bei Neptun und Mars wurden schon Trojaner entdeckt. <strong>Claude Marchal<\/strong> (ONERA, Frankreich) pr\u00e4sentierte zuerst einige mathematische \u00dcberlegen zur Dynamik der Jupitertrojaner (&#8222;<em>Long-Term orbital evolution of trojan asteroids with quasi-circular orbits&#8220;<\/em>). Danach berichtete <strong>Phillipe Robutel<\/strong> (IMCEE Paris, Frankreich, Bild oben) von seinen Untersuchungen zur Asymmetrie bei den Trojanern (&#8222;<em>About L4, L5 quasiperiodic substitutes and their possible symmetrie&#8220;<\/em>). Ausgangspunkt sein<a href=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4862.JPG\" title=\"2_bild6.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4862.JPG\" alt=\"2_bild6.jpg\" align=\"right\" border=\"0\" height=\"225\" width=\"300\" \/><\/a>er Arbeit war die beobachtete ungleiche Lage und Gr\u00f6\u00dfe der stabilen Bereiche um die Lagrangepunkte von Neptun. Betrachtet man nur die zugrundeliegende Theorie sollten eigentlich beide Punkte identische Bedingungen aufweisen. Da in dieser Theorie allerdings die St\u00f6rungen der \u00fcbrigen Planeten nicht ber\u00fccksichtigt sind, muss der Grund f\u00fcr die beobachtete Ungleichheit wohl dort zu suchen sein. Robutel ist sich auch ziemlich sicher, dass Resonanzen der Trojaner mit anderen Planeten die Ursache sind. Zum Abschluss der Vormittagsvortr\u00e4ge sprach <strong>B\u00e1lint \u00c9rdi<\/strong> (Universit\u00e4t Budapest, Ungarn, Bild rechts) im Vortrag <em>&#8222;On a resonant structure of co-orbital motion&#8220; (\u00dcber die resonante Struktur koorbitaler Bewegung)<\/em> \u00fcber seine Untersuchungen zur Dynamik von extrasolaren Trojanerplaneten. Es gibt Vermutungen, dass nicht nur Trojanerasteroiden sondern vielleicht &#8211; in anderen Planetensystemen &#8211; Trojanerplaneten existieren. \u00c9rdi untersuchte nun deren Dynamik und bestimmte diejenigen Bereiche verschiedenster Systeme, in denen solche Planeten auf stabilen Bahnen existieren k\u00f6nnen. Auch hier spielen Resonanzen eine sehr wichtige Rolle.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4865.JPG\" title=\"2_bild7.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4865.JPG\" alt=\"2_bild7.jpg\" align=\"right\" border=\"0\" height=\"225\" width=\"300\" \/><\/a> Auch am Nachmittag ging es haupts\u00e4chlich um die Trojaner. Zuerst hielt <strong>Kleomenis Tsiganis<\/strong> (Universit\u00e4t Thessaloniki, Griechenland) aber noch einen Vortrag \u00fcber extrasolare Planeten: <em>&#8222;Kozai resonance in extra-solar systems&#8220; (Kozai-Resonanzen in extrasolaren Planetensystemen)<\/em>. Anders als die Resonanzen der mittlerern Bewegung, \u00fcber die ich <a href=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/2008\/03\/31\/live-von-der-hcm7-konferenz-tag-1\/\" target=\"_blank\">gestern<\/a> schon was geschrieben habe, ist eine Kozai-Resonanz durch eine gekoppelte \u00c4nderung von Exzentrizit\u00e4t und Bahnneigung einer Planetenbahn gekennzeichnet. Wird die Exzentrizit\u00e4t einer Bahn gr\u00f6\u00dfer, wird gleichzeitig ihre Neigung kleiner und umgekehrt. Kleomenis hat nun untersucht, ob dieser Art von Resonanz, die wir bisher nur von Asteroiden in unserem Sonnensystem kennen auch bei extrasolaren Planeten auftreten kann. Er fand, dass dies zumindest bei zumindest 2 der bisher bekannten Systemen so sein k\u00f6nnte. Allerdings tritt diese Resonanz nur dann auf, wenn ein Planet schon von Haus aus eine sehr hohe Bahnneigung hat. Und nach dem gestrigen Vortrag von Elke Pilat-Lohinger wissen wir ja auch, dass sowas tats\u00e4chlich der Fall sein kann und unter Umst\u00e4nden dramatische Folgen f\u00fcr die Dynamik dieses Systems hat. Kleomenis hat deswegen auch m\u00f6gliche Mechanismen untersucht, die einem Planeten eine so starke Bahnneigung geben k\u00f6nnten. Der einzige, der in diesem Fall in Frage kommt w\u00e4re die gravitative Interaktion mit einem weiteren Planeten in diesem System.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4866.JPG\" title=\"2_bild8.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4866.JPG\" alt=\"2_bild8.jpg\" align=\"right\" border=\"0\" height=\"225\" width=\"300\" \/><\/a><strong>Richard <\/strong><strong>Schwarz <\/strong>(Universit\u00e4t Budapest, Ungarn) hat im Anschlu\u00df wieder Neues \u00fcber die Trojaner berichtet. In seinem Vortrag <em>&#8222;Stability of Trojan planets in multi-planetary systems&#8220; (Stabilit\u00e4t von Trojanerplaneten in Mehrplanetensystemen)<\/em> untersuchte er, ob sich in den bekannten extrasolaren Planetensystemen mit mehreren Planeten auch noch Trojanerplaneten befinden k\u00f6nnen. Insbesondere interessierten ihn habitable Trojaner. Er hat also alle Systeme ausgew\u00e4hlt, in denen mehr als ein Planet entdeckt wurde und in denen sich einer dieser Planeten in der sg. habitablen Zone befindet. Das ist der Bereich um einen Stern, in dem dessen Strahlung genau passend w\u00e4re, um Leben auf einem Planeten zu erm\u00f6glichen. Dann hat er untersucht, ob sich in den Lagrangepunkten der Bahn dieser Planeten noch weitere Trojanerplaneten befinden k\u00f6nnen und wie deren Dynamik von der Bewegung der restlichen Planeten im System abh\u00e4ngt. Bis jetzt hat man leider noch keinen Trojanerplaneten entdeckt &#8211; aber wer wei\u00df was die n\u00e4chsten Jahre noch an Entdeckungen bringen&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4867.JPG\" title=\"2_bild9.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.astrodicticum-simplex.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/pict4867.JPG\" alt=\"2_bild9.jpg\" align=\"right\" border=\"0\" height=\"225\" width=\"300\" \/><\/a>Den heutigen Tag beendete der Vortrag von <strong>\u00c1ron S\u00fcli<\/strong> (Universit\u00e4t Budapest, Ungarn) der sich in seinem Vortrag <em>&#8222;Rotational Dynamics of irregularly shaped bodies in the Lagrangian points&#8220; (Dynamik der Rotation von unregelm\u00e4\u00dfig geformten K\u00f6rpern in Lagrangepunkten)<\/em> mit einem ganz besonders schwerem Thema besch\u00e4ftigte. Normalerweise betrachten die Himmelsmechaniker ja alle K\u00f6rper (Sterne, Planeten, Asteroiden) ja als w\u00e4ren sie punktf\u00f6rmig. F\u00fcr die meisten Anwendungen und Probleme ist das auch eine absolut zul\u00e4ssige N\u00e4herung. Aber ab und zu muss man doch genauer werden und ber\u00fccksichtigen, dass Himmelsk\u00f6rper erstens keine Punkte und zweitens meistens auf die eine oder andere Art unregelm\u00e4\u00dfig geformt sind. Die mathematische Behandlung dieser Probleme ist sehr komplex. \u00c1ron hat nun untersucht, wie Trojanerasteroiden mit unregelm\u00e4\u00dfiger Form rotieren. Dazu untersuchte er auch den Einfluss, den z.B. die Masse der Objekte aus\u00fcbt und identifizierte Bereiche, in denen Asteroiden regelm\u00e4\u00dfig rotieren k\u00f6nnen und Bereiche, wo die Rotation chaotisch abl\u00e4uft. Leider liegen noch fast keine Beobachtungsdaten \u00fcber das Rotationsverhalten realer Trojanerasteroiden vor so dass es im Moment noch nicht m\u00f6glich ist, die mathematischen Modell zu \u00fcberpr\u00fcfen bzw. zu korrigieren.<\/p>\n<p>Das wars f\u00fcr Tag 2 &#8211; ich werde mir jetzt noch ein Feierabendbier g\u00f6nnen, ein bisschen mit den Leuten plaudern und mich dann geistig auf den morgigen Tag vorbereiten. Da wartet eine geballte Ladung Mathematik und Chaostheorie auf die Zuh\u00f6rer&#8230; bin schon gespannt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Salzburger Berge sind heute leider hinter den Wolken versteckt; das Wetter ist wesentlich schlechter geworden&#8230; aber immerhin f\u00e4llt es da dann leichter, den ganzen Tag drinnen zu sitzen und sich Vortr\u00e4ge anzuh\u00f6ren. Auch am zweiten Tag fing es interessant an. 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